Münchener Kammerorchester

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Das Akkordeon bekommt man im klassischen Konzertsaal nur äußert selten zu hören. Das ändert sich derzeit zum Glück, denn mit Ksenija Sidorova tritt eine junge Musikerin an, ihr Instrument in der (Klassik-) Welt bekannt zu machen. Sie ist gerade erst mit dem Echo ausgezeichnet worden. Nun kommt sie zusammen mit dem Gitarren-Star Miloš Karadaglić, und dem Münchener Kammerorchester sowie Werken von Astor Piazzolla zum ersten Mal nach Bregenz.


Für die Musik seiner Heimat interessierte sich Astor Piazzolla zunächst weniger, bis ihn seine Kompositionslehrerin Nadia Boulanger darin bestärkte, den Tango – damals eher mit Bars und Bordellen assoziiert – in seine Werke einfließen zu lassen. Daraufhin entwickelte er eine neuartige Form, die heute als „Tango Nuevo“ bezeichnet wird. Auch sein Konzert „Aconcagua“, benannt nach dem höchsten Berg Südamerikas, ist auf diese Weise komponiert.

Tango-Anklänge finden sich hier vor allem in den Ecksätzen, während der langsame Mittelsatz eher an ein Chopin-Nocturne erinnert.

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