Wiener Symphoniker

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Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ ist eines der bekanntesten Werke der Zweiten Wiener Schule und steht im Zentrum dieses Bregenzer Meisterkonzerts. Dieses Violinkonzert ist tönender Beweis dafür, dass Zwölftonmusik zu tiefem emotionalem

Ausdruck fähig ist. Allerdings hat Berg diese Kompositionsmethode hier nicht streng angewandt, wie es sein Lehrer Arnold Schönberg ursprünglich forderte. Er verband sie mit traditionellen, tonalen Motiven wie dem Bachschen Choral „Es ist genug“, dessen Anfangstöne mit den letzten drei der Zwölftonreihe des Konzertes übereinstimmen. Dessen tragischer Grundton erklärt sich aus der Trauer um die früh verstorbene Manon Gropius, Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius – ihr hat Berg dieses Violinkonzert gewidmet.


Den Solopart in Bergs lyrisch dominiertem Violinkonzert übernimmt die lettische Geigerin Baiba Skride. Sie zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Baiba Skride spielt die Stradivari „Yfrah Neaman“, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.

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