Bürgerliches Trauerspiel

[VERSCHOBEN] Bregenzer Frühling: aktionstheater ensemble 2020

©Stefan Hauer

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Sehr geehrte Damen und Herren,


so sehr wir es in normalen Zeiten als unsere vorrangige kultur- und gesellschaftspolitische Aufgabe sehen, Begegnungen mit Kunst und Menschen zu ermöglichen, so sehr sehen wir es in diesen schwierigen Zeiten als unsere absolute Pflicht an, alles zu unterlassen, was die Ausbreitung des Corona-Virus fördern könnte.

 

Deshalb kann der Bregenzer Frühling mit seinen fünf Vorstellungen von März bis Mai 2020 nicht wie geplant stattfinden. Das tut uns nicht nur für Sie leid, die sich sehr darauf gefreut haben, sondern auch für die Compagnien, Tänzerinnen und Tänzer, die von dieser Krise besonders betroffen sind.

 

Das ist die schlechte Nachricht. Doch wir haben auch eine gute Nachricht. Sie müssen dieses Jahr nicht auf Tanz verzichten: Wir verschieben die fünf geplanten Aufführungen in den Herbst.

 

Bitte haben Sie noch etwas Geduld, denn wir koordinieren im Moment gerade die neuen Termine im Festspielhaus. Sobald die Termine fixiert sind, erhalten Sie umgehend eine Nachricht von uns. Alle für das Frühjahr gekauften Tanzpässe und Eintrittskarten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.

 

Die Landeshauptstadt Bregenz bedankt sich für Ihre Geduld und für Ihr Verständnis. Wir hoffen sehr, Sie im Herbst alle gesund bei den fünf Tanzaufführungen begrüßen zu dürfen.

 

Für weitere Fragen und Informationen erreichen Sie uns unter kultur@bregenz.at.

Vielen Dank für Ihr Verständnis



Das neue ‚bürgerliche Trauerspiel’ beginnt mit der Annahme, dass, angesichts der derzeitigen politischen Entwicklungen, ‚Das Bürgerliche‘ und damit verbundene Attribute einem Zersetzungsprozess unterworfen sind. Dies wird nicht zuletzt dadurch untermauert, dass auch rechte Demagogen, je nach Belieben, die/den einst mündige/n Citoyenne/Citoyen für ihre Zwecke in die Pflicht nehmen. Analog zur Tatsache, dass das Theater selbst, ab und an, als ein Hort bürgerlicher Nabelschau gesehen wird, zelebriert das aktionstheater ensemble, mit den Bürgerinnen und Bürgern selbst, eine anarchisch schöne, theatrale Trauerfeier. In der Hoffnung, dass dann das Leben beginnt – zumindest auf der Bühne.“ Martin Gruber


Regisseur Martin Gruber und sein aktionstheater ensemble sind kultig, schnell, kühn, politisch, (Theater heute) und seit Jahrzehnten ein verlässlicher Seismograph gesellschaftspolitischer Verschiebungen und Bruchstellen (Profil). Ihre zugleich sehr unterschiedlichen und stilistisch verwandten Produktionen erweisen sich als extrem sinnlich, also entschieden theaterspezifisch (Nachtkritik.de). Denn sie haben die Quadratur des Theaterkreises geschafft: hochaktuell, politisch und unglaublich komisch (Falter).

Regie, Script, Choreografie: Martin Gruber

Dramaturgie: Andreas Erdmann, Martin Ojster

Mit: aktionstheater ensemble

Dauer: ca. 80 Min. (ohne Pause)


Eine Produktion von Martin Gruber und aktionstheater ensemble in Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz, dem Landestheater Linz und in Kooperation mit Werk X.

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