Bürgerliches Trauerspiel

Bregenzer Frühling: aktionstheater ensemble 2020

©Stefan Hauer

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Das neue ‚bürgerliche Trauerspiel’ beginnt mit der Annahme, dass, angesichts der derzeitigen politischen Entwicklungen, ‚Das Bürgerliche‘ und damit verbundene Attribute einem Zersetzungsprozess unterworfen sind. Dies wird nicht zuletzt dadurch untermauert, dass auch rechte Demagogen, je nach Belieben, die/den einst mündige/n Citoyenne/Citoyen für ihre Zwecke in die Pflicht nehmen. Analog zur Tatsache, dass das Theater selbst, ab und an, als ein Hort bürgerlicher Nabelschau gesehen wird, zelebriert das aktionstheater ensemble, mit den Bürgerinnen und Bürgern selbst, eine anarchisch schöne, theatrale Trauerfeier. In der Hoffnung, dass dann das Leben beginnt – zumindest auf der Bühne.“ Martin Gruber


Regisseur Martin Gruber und sein aktionstheater ensemble sind kultig, schnell, kühn, politisch, (Theater heute) und seit Jahrzehnten ein verlässlicher Seismograph gesellschaftspolitischer Verschiebungen und Bruchstellen (Profil). Ihre zugleich sehr unterschiedlichen und stilistisch verwandten Produktionen erweisen sich als extrem sinnlich, also entschieden theaterspezifisch (Nachtkritik.de). Denn sie haben die Quadratur des Theaterkreises geschafft: hochaktuell, politisch und unglaublich komisch (Falter).

Regie, Script, Choreografie: Martin Gruber

Dramaturgie: Andreas Erdmann, Martin Ojster

Mit: aktionstheater ensemble

Dauer: ca. 80 Min. (ohne Pause)


Eine Produktion von Martin Gruber und aktionstheater ensemble in Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz, dem Landestheater Linz und in Kooperation mit Werk X.

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