"inform" - Zeitgenössische Narrative aus Liechtenstein

Quadrart walther-3149

Erzählenswertes verbreitet sich praktisch von selbst.

In den Medien Fotografie, Polaroid, Video, Zeichnung und Plastik sind im Quadrart Dornbirn Arbeiten von insgesamt sieben Künstlern und Künstlerinnen aus Liechtenstein zu sehen: Inform – zeitgenössische Narrative aus Liechtenstein ist die 35. und letzte Ausstellung der Reihe Ansichten, die dieser Ort zeitgenössischer Kunst seit 2009 während 10 Jahren vorgestellt hat.

Mit sieben Kunstschaffenden aus Liechtenstein richtet sich der Blick dieser Ausstellung auf den nahen Nachbarn, mit dem Vorarlberg vieles verbindet. Insbesondere die zeitgenössische Kunst wirkt und arbeitet über Grenzen hinweg, spiegelt nahe beieinander liegende Interessen, Fragestellungen und Narrative. Während die Moderne der Kunst versucht hat, das künstlerische Medium soweit wie möglich von der Erzählung zu befreien, zu reduzieren und zu abstrahieren, kann die Erzählung heute wieder anders gesehen werden. Narrativ sein heißt nicht gleich aufwändige Geschichten zu erzählen. Narrativ sind auch Werke, deren Skript nur wenige Sätze umfasst. Insgesamt blickt man wieder entspannter darauf und erkennt in der Existenz von Erzählungen und Mythen ein grundlegendes Element auch des sozialen Zusammenhalts und der Bildung von Gemeinschaft.


Mit Evelyne Bermann, Barbara Bühler, Matthias Frick, Anna Hilti, Manfred Naescher, Martin Walch, Sunhild Wollwage und Franz Erhard Walther. Kuratiert von Dagmar Streckel.

Eine Ausstellung des QuadrART, Dornbirn, in Kooperation mit Visarte Liechtenstein.

Abb.: Zeichnung von Franz Erhard Walther „im Raum gehört gesehen“ (1985).

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