Heil - vom Koma zum Amok / Kabarett / Bayern

Sigi Zimmerschied

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Sigi Heil, der Kammerjäger, feiert seinen 65sten Geburtstag, allein, ohne Gückwunschkarten, kein Schwein ruft an, die Geschenke bleiben aus. Einzig ein ungeöffnetes Kuvert liegt auf dem Tisch. Doch seine eigene Geburtstagsfeier spielt er sich einfach vor, die fehlenden Gäste und GratulantInnen, ein Geistlicher, ein Bundeswehrkamerad, seine Ex. Um festzustellen, dass seine Lebenssumme recht ernüchternd ist, außer Katzen vergiften, Nasen brechen und Singvögel erschießen war da nicht viel. Was bleibt also über, außer sich das Elend schön zu trinken? Und im Vollrausch wird endlich feierlich das Kuvert geöffnet: sein Rentenbescheid und somit die Büchse der Pandora. Was dann folgt, ist nichts Geringeres als das Ende der Welt.


Bei Sigi Zimmerschied, dem Meister des bitterbösen Kabaretts, wo einem das Lachen nicht nur einmal im Halse stecken bleibt, werden auch im aktuellen Programm all unsere Hoffnungen erfüllt: keine Spur von Altersmilde, sondern angriffslustig und kraftstrotzend wie eh und eh und vorallem mit einer Cleverness und Präzision ausgestattet, die ihresgleichen suchen!


„Es ist dies vielleicht die bisher dämonischste aller Zimmerschied-Figuren, doch noch keines seiner menschlichen Monster hat er so subtil, so gleichzeitig erschreckend und mitleiderregend, ja fast liebenswert gespielt. Wodurch der Zuschauer vom schweren Thema tiefer und direkter berührt wird als üblich. Man erschrickt hier mitunter über sein Lachen angesichts des Grausigen. Das nennt man wohl Katharsis. Wie bei jedem guten Stück darf das Ende nicht verraten werden. Abgesehen vom völlig berechtigten Jubelsturm des Publikums.“ Süddeutsche Zeitung

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